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20-08-09 Aqaba

Ich war in Petra - das wichtigste erst mal zum Anfang, aber alles der Reihe nach.

 Nach dem herzlichen Empfang in Jordanien ging es nach dem Mittagessen gleich auf die Burg Ajloun. Sie gehoert auch zu den Abwehrburgen von Jerusalem wie die Burg Herodion. Der Pfadfinderpfarrer, Imad, fuhr uns dort hin. Es war interessant eine zweite Burg zu sehen, die zur Verteidigung von Jerusalem diente. Ihr Zustand ist deutlich besser wie der der Burg Herodion. Sie hat deswegen auch deutlich mehr Besucher. Die Besucher kommen vorallem aus der Golfregion. Fuer sie ist Jordanien ein nahes und billiges Urlaubsland. Ich sehe deswegen auch staendig Autos mit Kennzeichen aus der Golfregion.

 Zum ersten Abendessen in Jordanien hat Imad ein paar aelter Pfadfinder eingeladen. Er kochte Pasta. Das ganze Pastakochen war das Glas aufmachen die Pampe in den Topf hauen und dann zum Kochen bringen - wie daheim also.

Die erste Nacht in Jordanien ging dann mit Wasserpfeife und Bier in dem kleinen Staedtchen Al Hoson zu Ende. Wir fuhren nach dem Grenzuebertritt mit dem Taxi nach Al Hoson. Al Hoson liegt direkt vor den Tueren der Millionenstadt Irbid, die kein Kino hat!

Am naechsten Tag, 16-08-09, konnten Hannes und ich mal wieder richtig ausschlafen, was auch mal wieder schoen war. Den restlichen Vormittag nutzte ich zum Tagebuch fuehren und mir Al Hoson anzuschauen, auch wenn es dort nix zu sehen gibt, aber auch wirklich garnix. Am Nachmittag schickte uns Imad mit ein paar anderen Pfadfindern in die antike Stadt Gadara. Gadara wurde von zwei deutschen Instituten erforscht, was man merkt, denn es gab sehr gute Infotafeln an den Orten in deutscher Sprache.

Am Abend des 16. luden uns die Pfadfinder in das wahrscheinlich beste Lokal von Irbid ein. Eine Gaststube und das ihrige Treiben in einem arabischen Land zu beobachten ist mal was anderes und lustig. Es wird staendig Wasserpfeife geraucht und wir, die Deutschen, wurden eifrig angestart. Obwohl es das beste Lokal am Ort war, ist es fuer mich noch immer verdammt guenstig gewesen. 2 Getraenke, ein Vorspeise und eine Hauptspeise kosteten insgesamt 7.5 Euro. Ich habe mehrmals versucht selber zu zahlen mir wurde es aber immer und immer wieder verboten.

Nach dem Essen trafen wir wieder auf Imad, der mit seine koptischen Fluechtlingen beim Grillen war. Die Kopten kommen aus Aegypten nach Jordanien um dort Arbeit zu finden. Es war eine lustige Runde, nur irgendwie fehlten die Frauen, die waren nur in der Kueche beim Arbeiten. Auch dieser Abend endete wieder mit Wasserpfeife, Arak und Bier....

  Am 17.08 brachte uns Imad in der frueh nach Amman. Er musste auch dort hin, da er dort auch noch ein Buero hat. Imad ist nicht nur Imad sondern auch noch Pfadfinder und Leiter aller katholischen Schulen des Landes und ganz nebenbei gehoert er noch einer der groessten katholischen Familien von Jordanien an - der Twal Familie.

Imad setzte uns an der Burg von Amman aus und meinte wir sollten bis zum Nachmittag wieder in seinem Buero sein. Die Millionenstadt hatten wir also fuer uns. Hannes und ich schauten uns die Burg und das antike Theater von Amman an, die gleich nebeneinanderliegen, mehr hatte Amman, dann aber auch wieder nicht zu bieten, ausser noch ein paar viele, sehr viele Fleuchtlingslager (mehr dazu auf Wikipedia)

Wir waren also am fruehen Nachmittag wieder in seinem Buero und Imad fuhr mit uns nach Madaba. Madaba ist seine Heimatstadt. Wir kamen dort in seinem Elternhaus unter. Seine Eltern sind schon laenger tot, aber die ganze Familie nutzt es um sich dort hin und wieder zu treffen, wenn die eigene Halle in der Stadt zu gross ist. Madaba ist die christlicheste Stadt in Jordanien, was jedem auffaellt, denn es gibt ueberall Kirchen.

Am Abend des 17. lud uns Imad zum Essen in das Restaurant seines Bruders ein. Dort assen wir sehr lecker arabisch. Was es beim 17. noch zu erwaehnen gibt, dass Hannes und ich uns endlich mal selber ein Essen kaufen konnten bzw. musste, das Mittagessen in Amman.

 

So was am 18. 19. und 20. passiert gibt, schreib ich spaeter.

20.8.09 14:19
 


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