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07-04-09 Thies - Senegal

Der Geruch nach Diesel, der Muell, das Chaos des Lebens, der Trubel auf den Strassen, die harten Kontraste des Lebens, all dass sind die Puzzelsteine des senegalesischen Lebens. Sie sind so anders, keiner von ihnen wuerde ans europaeische Lebenspuzzel passen auch wenn man haeuftig Einfluesse von Europa erlebt oder auch nur sieht.

 

In das Meer der afrikanische Einfluesse tauchte ich nach einer 24h Anfahrt von Deutschland nach Senegal ein. Mitten in der Nacht kamen wir am kleinen Hauptstadtflughafen von Dakar an. Schon der ausgesprochen oberflaechliche Eindruck vom Flughafen verkuendete mir unausweichlich, dass ich wo anders bin. Damals wusste ich noch nicht so recht zu begreifen, wass das "wo anders" bedeutet, aber um solaenger ich hierbin um so mehr weiss ich es zu begreifen. Es ist das was wir als afrikanisch definiere, oder besser gesagt als afrikanisch beschreiben!

 Was habe ich bisher erlebt, dass ich beginnen konnte das seneglesische Leben zu begreifen? Am 06-04 wurde am Vormittag das Programmbesprochen und es an die oertlichen Gegebenheiten angepasst. Von Deutschland ein Programm zu gestallten fuer ein komplett andere Welt ist schon eine etwas sehr komische Aufgabe!

Der Nachmittag wurde zur Stadtbesichtigung genutzt und somit zum totalen und ganz tiefen Eintauchen in die Stadt Thies. Unterwegs kamen wir an einer staatlichen Teppichgallery vorbei. Der Bau spricht Baende der afrikanischen Geschichte. Es ist ein Betonbaus aus den 70ern, der das emanzipationsbeduerfnis der Afrikaner zum Ende der Kolonialzeit beschreibt. Die Baurunie neben der Teppichgallery sagt aber leider auch ueber den Erfolg dieser notwenidgen Emanzipation aus. Bei Essen kommt mir oft die Frage ob wir Europaer eine eigenstaendige Entwicklung der Schwarzen ueberhaupt ermoeglichen, aber dazu spaeter! Die Werke der Teppichgallery schafften es schon bis ins UN-Quartier nach NY - sie wird von der Regierung gepuscht. Nach dem wir den Teppich in der Gallery nicht kauften ging es weiter zu einem Kunsthandwerkermarkt fuer Touristen - nur welche Touristen, so viel gibt es in Thies nicht zu sehen, was einen Auswaertigen anlocken wuerde, ausser ein ganz anderes Leben! Dort kaufte ich mir eine Trommel, mein erster afrikanische Wunsch ist also erfuellt! Auf dem Markt gab es den ueblichen GrimsGrams des schwarze Kontinents zu kaufen.

 Das Leben und die Zeit hier zu geniessen faellt mir einfach, welches ich meiner tollen Unterkunft zu verdanken habe. Mit dem bekannten Clemens-Dummbauer-extra-speziall-Dusel, kam ich mit 2 anderen in die Caritas. Der Rest der Gruppe schläft nicht in der Caritas sondern im Priesterseminar. Das Gaesehaus er Caritas ist der pure Luxus. Ich will nur folgendes aufzaehlen:

- Klimaanlage

- Ventilator

- eigenes Bad

- fliesendes Wasser

- 3 Steckdosen

- Moskitonetz

 

Das Essen welches fuer uns zubereitet wird ist auch ganz grossartig auch wenn man nicht immer weiss was man ist. Wenn man weiss, was man ist, dann kommt es aus Europa. Gestern bekamen wir zweimal Rindfleisch. Das Fleisch ist hier der absolute Luxus, die Tiere sind fuer den Sengal aus oekonimischer und oekologischer Perspektive einfach der Grau. Einmal gabs zu dem Rind ein Ruebchengemuesse aus der Dose und die kamen natuerlich aus Eurpopa....... ( Die Puenktchen bieten Platz zum Nachdenken)

 

 So das wars jetzt erstmal, machts gut!

7.4.09 16:34
 


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bisher 3 Kommentar(e)     TrackBack-URL


gregor / Website (7.4.09 23:14)
himmel; man hat ja schon gedacht, du wärst verunfallt.. ;]


Hannes (8.4.09 20:29)
erzaehl uns was ueber deine drogenerfahrungen!


gregor / Website (10.4.09 22:29)
und außerdem: fotos! :D

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