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05-08-09 Tel Aviv

Tja, mal wieder bin ich unterwegs. Diesesmal ist es Isreal und vorraussichtlich noch Jordanien fuer 24 Tage.

 Heute war die Anreise. Nach 3 Stunde Einreiskontrolle wurde ich ins Land gelassen. Mit dem Kommentar man wird auf mich aufpassen. Warum es bei mir die Einreise so langwierig war, kann ich nicht komplett nachvollziehen. Lag es daran, dass ich sagte, dass ich das letzte mal mit den Pfadfindern hier war. Lag es daran, dass ich sagte, das Bethlehem in Palaestina liegt, was fuer Israel in Isreal liegt. Lag es daran, dass ich keine konkrete Reiseplanung habe......

 

Also irgendwie alles unklar. Naja ich bin auf jeden Fall drinnen und jetzt kann es losgehen.

 Heute erstmal den ganzen Tag am Strand verbracht, war klasse bin richtig erholt, so muede wie ich bin. Morgen wird noch Tel Aviv und Jaffa angeschaut und dann geht zum Bernhard nach Jersualem.

 

Ich wuensch Euch was.

 

 

5.8.09 18:06


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10-08-09 Jerusalem/Bethlehem Talitha Kumi

Seit meiner Abreise aus Tel Aviv am 07-08 bin ich nun in der Deutschen Schule Talitha Kumi untergebracht. Die Schule liegt super zentral zwischen Bethlehem und Jersualem. Das Bettchen in der Schule bekamen wir ueber Couchsurfing und ich kann es nur empfehlen. Wir sind hier fantastisch aufgehoben und es gehht es wie kleinen Goettern.....

Die Tage bisher nutzten wir um Jersualem und Bethelehm anzuschauen. Die Geburtskirche ist noch immer sehr wenig besucht. Direkt neben der Geburtskirche tagt die Fatah mit ihrer ewigen Konferenz. Von diesem Rummel bekamen wir also auch noch einiges mit. Alle Fernseher des Ortes zeigen alles von der Konferenz. Die Leute setzen viel Hoffnung in diese Konferenz. Oft werden wir darauf angesprochen. Oft ist es aber auch nur ein freundliches "Hallo". Touristen gibt es hier in Bethlehem nicht wirklich viele. Aber auch Jersualem ist noch lange nicht von Touristen ueberlaufen. Das schaffen die Israelis schon selbst. Die Gassen der Innenstaedte sind immer rappel voll. Die Einheimischen kaufen hier auch noch wirklich selbst ein. Die Maerkte wurden also noch nicht von den Touristen okupiert - gott sei dank. Man merkt auch an hand des Treibens in welchem Viertel von der Altstadt man sich gerade aufhaelt. Im arabischen ist natuerlich am meisten los.....

Die Grabeskirche hat mich wie schon beim letzten mal sehr bewegt. Das alte Gemaeuer zeigt einfach, dass hier Geschichte passiert ist und zwar ganz ganz viel. Beim zweiten Anlauf, insgesamt mein dritter, schaffte ich es auch endlich auf den Tempelberg. Die israelische Polizei sperrt ihn recht haeufig fuer Touristen um den heiligen Ort zu wahren. Das ist sehr gerrechtfertigt, denn es ist auf jeden Fall ein sehr bewegender Ort. Der Felsendom und die daneben schon fast uninteressant wirkende Al Aksa Moschee sind Gebaeude die man gesehen haben muss im Leben. 

 Gestern waren wir noch in Yad Vashem. Es war gut fuer mich, das ich ein zweites Mal dort war. Beim ersten mal habe ich die 18ha in einer Stunde geschafft, dieses Mal brauchten wir dafuer 4h und die sind es werd um die ganze Anlage zu verstehen und wirklich alles aufzunehmen, was mir nicht geglueckt ist, irgendwann war einfach der Akku leer. 

 Die naechsten Tage steht noch das Hinterland von Jersualem auf dem Programm und die Stadt selbst. \

Ich denke, dass ich auf jeden Fall noch mal vor dem 15. schreiben werde. Das wird der Tag sein, an dem ich nach Jordanien uebersiedeln werde.

 Was geht bei Euch so?

 

Gruss Clemens 

10.8.09 09:15


11-08-09 Jerusalem/Bethlehem

Das Bierchen steht neben mir, ich sitze vor einem Laptop mit deutscher Tastatur, das ist eine der Facetten von der Couch beim Bernhard. Mir geht es also wirklich hervorragend, sogut, dass ich garnicht weiss, wo ich anfangen soll und wo ich aufhoeren soll - es wird also ein langer Blog.

 Wenn man nicht mehr weiter weiss, dann schaut man nur mal umsich und dann sehe ich schon links eine Flasche Bier. Das Bier kommt aus Ramallah von einer christlichen Brauerei und es ist richtig gut. Das beste Bier welches ich bisher im Ausland getrunken habe, die Lebensqualtiaet, die ein Franke benoetigt ist also gewaehrleistet. Das Bier ist aber nicht der einzige Grund, dass ich seit dem 07.08 mich zwischen Bethlehem und Jersualem aufhalte. Um mal genau zu sein, ich schalfe in Bet Jala einem Dorf welches direkt in  Bethelehm uebergeht und mit dem arabischen Bus 20 min von Jersualem entfernt ist.

 Nach dem links nur noch Kram vom Bernhard liegt schaue ich mal nach rechts und dort sehe ich ein leeres Glas. Das mag jetzt erstmal sehr unspektakulaer klingen wenn Ihr wuesstet was drinnen waere, dann wuerdet Ihr mich beneiden. Damit Ihr auch alles lest, sag ich Euch das erst am Ende, erinnert mich aber bitte daran.

 Nach dem wir nach links und rechts schauten, schauen wir uns mal meine Haut an und damit hab ich eigendtlich alles gesagt. Ich war heute am Toten Meer. Das einzige was ich sagen kann, dass ist ein Naturwunder! Das Meer ist nicht wirklich tief, aber das mit dem reinlegen wie wir es von den Fotos kennen, dass funktioniert. Das Gefuehl dabei ist komisch, weil eigendtlich kann man es sich nicht vorstellen, aber auf jeden Fall ganz toll. Schon allein wegem dem Toten Meer hat sich die Reise gelohnt. Bernhard wusste noch dazu einen tollen Punkt am Toten Meer der sehr ruhig war. Er liegt unterhalb eines alten Schotterweges, denn die Israelis bis zum Frieden mit Jordanien fuer Grenzkontrollen genutzt haben. Wir waren fast alleine dort und direkt am Strand gibt es Suesswasserquellen. Das hat einen grossen Nutzen. Erst geht man ins Tote Meer spielt ein weniger Toter Mann, bis einem das Tod sein zu doof wird, dann reibt man sich mit dem Schlamm ein wartet bis der drocken ist und huepft zum sauber werden in den Quellen die poolartig sind. Damit die ganze Sache perfekt wird nimmt man fuer den Pool, die Suesswasserquellen, noch ein kuehles Bierchen mit. Hannes konnte leider nicht mit, sein Kreislauf zwang ihn heute dazu im Bettchen zu bleiben, damit habe ich einen Grund nochmal dort hin zufahren *g*

 

Heute Morgen war ich noch mal kurz in Bethlehem um erstens Scheckel abzuheben und zweitens mir die Unterkirchen von der Katharinenkriche anzuschauen. Die Katharinenkirche ist die Kirche die direkt neben der Geburtskirche ist. Die Weihnachtsmessen die immer im Ersten kommen, kommen aus dieser Kirche. Interessant sind die Unterkichen nicht, auch die Katharinenkriche nicht, beide kommen aus dem Anfang des 19 Jhr. wo noch mal eine grosse preussische Christianisierung des heiligen Land war. Uebrigens sehr sehr viele Kirchen in Jersualem kommen aus dieser Zeit, der Wert dieser Gebaeude fuer den Touristen waere damit auch geklaert. Viel interessanter wie die Katharinenkriche, sind die ATMs. Es ist garnicht so einfach einen zufinden der einem Scheckel (NIS) anbieten. Man bekommt eher jordanischen Dollar, aegyptisches Pfund oder US Dollar, obwohl der NIS aber nur akzeptiert wird. Wahrscheinlich es es ein reines Politkum.

 Da ich heute etwas narzisstisch bin und nur um mich schaue und auf mich will ich noch auf meinem Maargen schauen. Das Essen ist ein Bethlehem deutlich guenstiger wie in Jerusalem i. d. R. ein drittel vom Preis in Jerusalem. Besonders deutlich wird das beim Falafel. Der Kostet in Beit Jala nur 3 Scheckel, die Cola 2. In Jerusalem zahle ich fuer beides 20 Scheckel.

 So Berndharchen steht mir jetzt gleich mit einem Gin Tonic im Nacken und da will ich nicht Nein sagen muessen.

 

Wir lesen uns!

 

PS.: Die Couche beim Berndhard ist fantastisch! Gut moeglich, dass ich hier noch bis zum 14. bleibe. In Jersualem gibt es einfach genug zu sehen und wieso soll ich mich stressen, jetzt muss ehe erstmal der Hannes wieder fitt werden.

 

PSS: Was ich noch sagen wollte: Es war Bitterorangensirup mit Wasser verduennt

 

 

11.8.09 21:18


14-08-09 Nazareth

so mittlerweile bin ich ich in Nazareth angekommen. Wir haben uns erhofft, dass wir von Nazareth sehr leicht an die jordanische Grenze kommen. Das war aber mal ein Satz mit X. Wir haben die Rechnung ohne die Juden gemacht, was in einem juedischen Staat schon ziemlich daemlich ist. Morgen ist Sabbat, es fahren also keine Busse. Wir muessen aber morgen rueber, da auf der anderen Seite ein jordanischer Pfadfinder auf uns wartet. Es bedeutet fuer uns also, dass wir ein Taxi nehmen werden muessen. Fuer 45min Fahrt werden wir ca. 34 Euro zahlen muessen, dass geht.Nach der jordanischen Seite werden wir wieder ein Taxi nehmen muessen und zu einer ortsbekannten Schule und Internat fahren. (Bernhard kannte es auch), dort will der jordanische Pfadfinder, der auch Priester ist, auf uns warten. Ich hoffe doch sehr, dass er auf uns warten will, denn sonst haben wir ein ganz grosses Problem. Gestern rief ich in von Israel aus an. Er meinte es klappt - also denk ich es auch, was bleibt mir anderes uebrig.

 

Gestern waren wir nochmal am Toten Meer, nach dem es Hannes wieder gut geht. Auch beim zweiten Mal ist dieser Teich verdammt faszinierend und super entspannend. Ganz neben bei will ich mal kurz erwaehnen, dass ich in den letzten Tagen 5200 Hoehenmeter zurueckgelegt habe. Das geht ganz einfach, Talita Kumi, die Schule in der ich schlief, liegt auf 900 Meter, das Tote Meer auf -400 Meter. 

 

Nach unserem 7 taegigen Jordanien Tripp wollen wir wieder zurueck nach Talita Kumi zum Bernhard. Mit ihm wollen wir dann auch noch einen Tripp in den Norden von Israel unternehmen und dann steht auch schon wieder unsere Heimreise auf dem Programm, aber bis dahin werdet ihr noch hoffentlich viel von mir lesen koennen.

 

Also bis zum naechsten Mal

 

Gruss Clemens

14.8.09 18:48


15-08-2009 Jordanien irgendwo in Jordanien in Houson

Tja ich habs mal wieder geschafft und bin tatsaechlich heil in Jordanien angekommen. Es ist hier alles perfekt. Der jordanische Pfadfinderpfarrer nahm uns gleich mit offenen Armen auf. Ich traf ich vor gut 10 Tage auf einem deutschen Pfadfinderlager. Dort lud er mich ein, ich soll ihn besuchen, wenn ich doch schon ehe im Nahen Osten bin. Jetzt bin ich hier.

 Hier ist es ganz wie 2005. Ich darf die tolle und wirklich einmalige arabische Gastfreundschaft geniessen, die noch ein bisschen getoppt wird, da ich bei Pfadindern bin!

 Der Weg nach Jordanien zu den Pfadfindern war aber mehr als erschwerlich. Gestern sind wir von Bethlehem nach Nazareth aufgebrochen. Fuer den gesamten Weg haben wir 6 Stunden gebraucht. Heute wollten wir fuer die Fahrt von Nazareth zur Grenze einen Bus nehmen. Allerdings fuhren heute keine Busse in Israel, da Sabbat ist. Also musste wir ein Taxi nehmen. Nach der Grenze mussten wir dann auch auf jordanischer Seite ein Taxi nehmen.

 Da was ich hier in Jordanien erleben werde, dass steht ja schon in meinem letzten Blog. Bis blad.

 

Gruss Clemens

15.8.09 13:52


15-08-2009

Guten Abend,

 nur ganz kurz. Ich war gestern nach dem Grenzuebertritt dort in Ajloun:

 

http://de.wikipedia.org/wiki/Festung_Adschlun

 

und heute war ich in Gadara:

 

http://en.wikipedia.org/wiki/Umm_Qais

 

morgen geht es nach Amman.

 

Mir geht es hier super!!!

 

Gruss Clemens

16.8.09 23:05


20-08-09 Aqaba

Ich war in Petra - das wichtigste erst mal zum Anfang, aber alles der Reihe nach.

 Nach dem herzlichen Empfang in Jordanien ging es nach dem Mittagessen gleich auf die Burg Ajloun. Sie gehoert auch zu den Abwehrburgen von Jerusalem wie die Burg Herodion. Der Pfadfinderpfarrer, Imad, fuhr uns dort hin. Es war interessant eine zweite Burg zu sehen, die zur Verteidigung von Jerusalem diente. Ihr Zustand ist deutlich besser wie der der Burg Herodion. Sie hat deswegen auch deutlich mehr Besucher. Die Besucher kommen vorallem aus der Golfregion. Fuer sie ist Jordanien ein nahes und billiges Urlaubsland. Ich sehe deswegen auch staendig Autos mit Kennzeichen aus der Golfregion.

 Zum ersten Abendessen in Jordanien hat Imad ein paar aelter Pfadfinder eingeladen. Er kochte Pasta. Das ganze Pastakochen war das Glas aufmachen die Pampe in den Topf hauen und dann zum Kochen bringen - wie daheim also.

Die erste Nacht in Jordanien ging dann mit Wasserpfeife und Bier in dem kleinen Staedtchen Al Hoson zu Ende. Wir fuhren nach dem Grenzuebertritt mit dem Taxi nach Al Hoson. Al Hoson liegt direkt vor den Tueren der Millionenstadt Irbid, die kein Kino hat!

Am naechsten Tag, 16-08-09, konnten Hannes und ich mal wieder richtig ausschlafen, was auch mal wieder schoen war. Den restlichen Vormittag nutzte ich zum Tagebuch fuehren und mir Al Hoson anzuschauen, auch wenn es dort nix zu sehen gibt, aber auch wirklich garnix. Am Nachmittag schickte uns Imad mit ein paar anderen Pfadfindern in die antike Stadt Gadara. Gadara wurde von zwei deutschen Instituten erforscht, was man merkt, denn es gab sehr gute Infotafeln an den Orten in deutscher Sprache.

Am Abend des 16. luden uns die Pfadfinder in das wahrscheinlich beste Lokal von Irbid ein. Eine Gaststube und das ihrige Treiben in einem arabischen Land zu beobachten ist mal was anderes und lustig. Es wird staendig Wasserpfeife geraucht und wir, die Deutschen, wurden eifrig angestart. Obwohl es das beste Lokal am Ort war, ist es fuer mich noch immer verdammt guenstig gewesen. 2 Getraenke, ein Vorspeise und eine Hauptspeise kosteten insgesamt 7.5 Euro. Ich habe mehrmals versucht selber zu zahlen mir wurde es aber immer und immer wieder verboten.

Nach dem Essen trafen wir wieder auf Imad, der mit seine koptischen Fluechtlingen beim Grillen war. Die Kopten kommen aus Aegypten nach Jordanien um dort Arbeit zu finden. Es war eine lustige Runde, nur irgendwie fehlten die Frauen, die waren nur in der Kueche beim Arbeiten. Auch dieser Abend endete wieder mit Wasserpfeife, Arak und Bier....

  Am 17.08 brachte uns Imad in der frueh nach Amman. Er musste auch dort hin, da er dort auch noch ein Buero hat. Imad ist nicht nur Imad sondern auch noch Pfadfinder und Leiter aller katholischen Schulen des Landes und ganz nebenbei gehoert er noch einer der groessten katholischen Familien von Jordanien an - der Twal Familie.

Imad setzte uns an der Burg von Amman aus und meinte wir sollten bis zum Nachmittag wieder in seinem Buero sein. Die Millionenstadt hatten wir also fuer uns. Hannes und ich schauten uns die Burg und das antike Theater von Amman an, die gleich nebeneinanderliegen, mehr hatte Amman, dann aber auch wieder nicht zu bieten, ausser noch ein paar viele, sehr viele Fleuchtlingslager (mehr dazu auf Wikipedia)

Wir waren also am fruehen Nachmittag wieder in seinem Buero und Imad fuhr mit uns nach Madaba. Madaba ist seine Heimatstadt. Wir kamen dort in seinem Elternhaus unter. Seine Eltern sind schon laenger tot, aber die ganze Familie nutzt es um sich dort hin und wieder zu treffen, wenn die eigene Halle in der Stadt zu gross ist. Madaba ist die christlicheste Stadt in Jordanien, was jedem auffaellt, denn es gibt ueberall Kirchen.

Am Abend des 17. lud uns Imad zum Essen in das Restaurant seines Bruders ein. Dort assen wir sehr lecker arabisch. Was es beim 17. noch zu erwaehnen gibt, dass Hannes und ich uns endlich mal selber ein Essen kaufen konnten bzw. musste, das Mittagessen in Amman.

 

So was am 18. 19. und 20. passiert gibt, schreib ich spaeter.

20.8.09 14:19


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