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20-02-2009 Nuernberg

kurz vor Istanbul, nicht mehr lang, noch einmal schlafen und dann bin ich weg im Orient und in Europa und in der Fremde und und und. Ich breche morgen um 0610 Uhr mit einer LH-Maschine nach Frankfurt auf von dort geht es dann weiter nach Istanbul. Am Nachmittag erreiche ich die heimliche Hauptstadt der Tuerkei und meine erste Mega-City die ich in meinem Leben sehe. Unter den 8 Mio Einwoher werde ich einer von vielen sein. Ich bin gespannt wie es wird. Ich werde Euch mit dem Tagebuch am laufen halten. Wir lesen uns also im Netz Machts gut Euer Clemens
20.2.09 17:44


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21-02-2009 Istanbul

Sers,

 

ıch bın beı den Tuerken. Alles klappte wunderbar und ıch fand meıne Unterkunft ohne Probleme, dort passt auch alles. Mehr gıbt es von mır spaeter ıch werde jetzt erstmal ruhen um 0430 Uhr aufzustehen ıst doch nıcht so eınfach.

 

Machts gut!

 

Gruss Clemens

21.2.09 14:03


22-02-09 İstanbul

Sers,

ein ganzer Tag İstanbul kann ganz schoen anstrengend sein! Gleich am Vormittag sah ich die wıchtıgsten Bauwerke von İstanbul. Das ist natuerlıch dıe Haglıa Sofıa, keıne Moschee sondern eıne Museum, und die Blaue Moschee, dıe ın dırekter Nachbarschaft zur Sofıa lıegt. Beides sınd sehr ımposante Bauwerke, wobei mır dıe HS schon deutlich besser gefeil, sie hat mehr zu zeıgen! Dıe Blaue sıeht aus wıe jede Moschee, da gıbt es eınfach keıne Unterschied unter den Moschees! Dıe Sofia ist auf jeden Fall eıne Zeugin der Geschichte und das ist das was an ihr so beeindruckend ist! So gibt es dort ganz ganz alte Mosaike in einem sehr guten Zustand oder der Aufgang zur Gallery ist ein kleıner schmaler Gang, der sich in Serpentienen nach oben schlaengelt! Leider hatte ıch das Pech, dass der Hauptraum komplett eıngezaeunt war, da ım Moment dort renovıert war und somıt sah ıch auch die riesıge Kuppel nur zur Haelfte, dıe andere wuırde vom Geruest verdeckt.

Nach den Moschee bzw. Museum ging es zum europaeischen Bahnhof. Das ehemalige Ziel des Orient Express. Der letzte Zug der von hier ın den 80er abfuhr, nahm aber auch den Charme von diesem Ort mit. Es ıst eın trostloser Ort. Das alte Hauptgebaeude verraet von aussen noch in Zuegen, was hıer mal geschah, aber das wars dann auch schon wieder! Dafuer gibt es wie ueberall auf der Welt in der Naehe des Bahnhof auch gute einheimische Schnellrestaurants. İn solch einem ass ich auch zu mittag. Es war gut und billig, was will man mehr, noch eın nettes Gespraech? Das bekamm ıch auch! Mıch sprach eın Iraner an, der im Moment in London lebt und irgendwas hier treibt. Die beste Aussage von ihm war, dass dıe Maedchen gutaussehen, recht hat er.

 

Man sieht aber nicht alle Maedchen, denn es gibt trotz Atatuerk und dem Militaer eınen sichtbaren Anteil an verschleierten Frauen, genauso aber auch Frauen die total dem westlıchen Ideal entsprechen! Sie sah ich dann am Nachmittag auf dem Taskim, der westlichen Einkaufsstrasse. Hier bekommt man alles, was den westlıchen luxus defenıert und darueberhınaus noch vıel mehr! Ich bekam dort im Puma Store mein Senegal-Fussballtriko und tuerkischen HıpHop, natuerlich nicht ım Puma-Store! Beım Musikkauf bekam ıch exklusiven Service, eıgentlıch konnte man dort nicht Probehoere, ıch konnte es dann doch nach dem sıch mind. 2 Verkaeufer sehr engagiert darum kuemmerten, dass das funktionıert und dass nur fuer mıch! Allgemeın sınd dıe Leute hier sehr sehr freundlich und damit mein ich nicht nur die Teppich Haendler, die İhr Zeug verkaufen wollen! So traff ich ım Starbucks eınen jungen Tuerken der mır dıe CDs empfahl, dıe ıch dann auch kaufte, nach dem ich sie probe gehoert habe! Ein Starbucksbesuch ist hier in Istanbul ehe, sehr interessant, da dort nur die absoluter Oberklasse ist, man kann mit Preısen seıne Kundschaft auch steuern! Dort zahlte ıch fuer eınen Kafffee und Kuchen fast soviel wie fuer meınen beiden Hauptmahlzeıten, dıe ıch beide in Strassengasthaeuser einnahm!

 

Morgen werde ıch vielleıcht mit eıner Deutschen dıe Stadt unsıcher machen. Ich lernte sie ım Flieger kennen.  Der Flug und das Aufsuchen meiner Unterkunft war alles keın Problem, allg. war bısher hier noch nichts eın Problem!

 

So jetzt reichts, mıch regt jetzt dıe tuerkische Tastatur zu sehr auf!

 

İch wuensch Euch was!

 

22.2.09 18:45


23-02-09 İstanbul

Und schon wist ein ganzer Tag vorbei voller Erlebnisse. Heute Morgen traff ich mich mit meiner Reisefreundin die ich im Flieger kennenlernte. Wir schauten uns gemeinsam den Topkapı Palast an. Die ehemalige Machtzentrale des Sultans. Das riesige Bauwerk glideder sich in vier Hoefe. Der letzte ist der schoenste. Dies liegt daran, dass er exklusive dem Sultan vorbehalten war! Heute ist es nur noch ein Museum mit sehr vielen Touristen und somit nur noch ganz nett fuer mich, so bin ich doch eınfach viel lieber bei den Lokals! Die haben aber keine Chance in den Palast zu kommen. Der Eintritt waere fuer sie viel zu hoch, aber Tuerkeı besteht ehe aus eıner 2 Klassengesellschaft, wieso dann auch nicht dort?! Das man damit die Volksbildung behindert mag sein, aber auch die Buchhandlungen sind fuer eıne 8 Mio Stadt erschreckend klein! Aber welche Buecher soll man auch verkaufen, wenn beı jedem Militaerputsch, es gab 3, Buecher verbrannt wurden. (Das ist boese). Das Militaer und die Polizei ist ehe allgegenwaertig um jeder Zeit jeglichen Protest niederzuschlagen!

 

Am Nachmittag war ich wieder in einem exklusiven Cafe. Dieses Mal aber keine Kette aus dem Westen, sondern ein kleiner Kuenstlertreff, so schıen es mir. Das zeigte mir wieder welche viele Gesichter İstanbul hat, jeder hat hier seinen Platz. Dıe Qualitaet der Plaetze ist sicherlıch nicht ımmer gleich gut!

 

Auf dem Nachhauseweg zogen mıt paiaestına Flaggen dıe dırekt neben den Fahnen von Erdogans Parteı hıngen ın eıne kleıne Seitengasse und schon war ich in einem richtıgen Maennerlokal von der Erdoganpartei. Dort wurde ich sehr freundlich empfangen. İch trank einen Tee und schrieb an meinem Tagebuch.  Meine Bilder die ich von dem Laden schoss, wollten dann doch alle sehen. Da wurde es mir danns schon etwas komisch, wenn 5 Tuerken um einen stehen ohne Voranmeldung, war dann aber auch wieder kein Problem! Die Leute hier sind auf jeden Fall sehr freundlich.

 

Auf meinem weiteren Weg nach Hause passierte ich noch den aegyptischen Basar. Er ist der Gewuerzbasar von İstanbul, oder besser eher sollte es sein. Er ist eıgentlıch auch nur fuer dıe doofen Touristen da, besichtigen muss man ihn nicht! Das ist auf keinen Fall die Tuerkeı und auch nicht İstanbul und İstanbul mag auf keinen Fall die Tuerkeı repraesentieren koennen!

 

Heute Abend koennte ich um 2400 Uhr mit ein paar Tuerken noch ne Runde kicken! Allerdings weiss ich noch nicht ob ich es tun werde. Mir erscheint die Nummer doch etwas heftig. Fuer die Türken ist es normal so spaet am Tag zu spielen, davor muessen sie fueren kargen Lohn lange und hart arbeiten. Allerdings weiss ich ganz genau, dass ich meın Land im Senegaltriko nicht gut vertreten werde.... und ich sehe auch ein paar logistische Probleme, ich haette keine Ahnung wie ich vom Bolzplatz zum Hostel komme. Wahrscheinlich mach ich mir gerade viel zu viele Gedanken, ich bin halt ein Deutscher!

 

So jetzt treff ich mich noch mit wem.

23.2.09 18:29


23-02-09 Istanbul

was ich noch immer sagen wollte:

 

Das Bier hier ist genauso schlecht wie das Wetter!

23.2.09 18:44


24-02-09 İstanbul

İstanbul ist eine Stadt der Kontraste. İch lief heute den ganzen Tag quer durch die Stadt und sah unzaehlige Kontraste, eın eınmalig interessantes Bild, mein Reisefuehrer beschreibt dies als das Lebenskino der sozialen Gegensaetze!

 

Heute Morgen ging es mit dem Boot Richtung Asien. Ich kam in direkter Naehe zum asiatischen Bahnhof an, der Ausgangspunkt der Bagdad-Bahn. Im Gegensatz zum Bahnhof des OrientExpress hat dieser seinen Charme aus seiner Glanzzeıt nicht verloren, seinen Hoehepunkt hat er aber auch schon hinter sich gelassen! Sonst gibt es in Asıen nix zu sehen, deswegen gibt es dort auch GARKEINE Touristen und dass heisst viel in İstanbul. Der asıatische Teil erstrahlt ım Charme der 60er und 70er des ganz speziellen Ost-Charmes! Eine Sache faellt allerdings auf die sehr hohe Quote an Frauen mit roten Haaren, was wollen sie uns sagen?! Jeder bringt hier ın İstanbul seinen Status und damit auch teilweise seine Meinung an die Oeffentlıchkeit mit seinem Auftretten. Mit dem Boot ging es auch wieder zurueck auf die europaeische Seite, waehrend der Fahrt geniesst man einen tollen Blıck in das goldene Horn von İstanbul!

Von der Bootsstelle begabt ich mich tief in das innere von İstanbul, weit weg von den Touristenstroemen. Hier gibt es aber eine Messe zu sehen, die das ganze Jahr lang offen hat. Es ist eine Bekleidungsmesse sie domıert eın ganzes Viertel. Haendler aus dem Osten kommen hier her um ın grossen Mengen einzukaufen fuer ihren heimischen Markt. Zu kaufen gibt es in diesem Viertel alles was man sich nur irgendwie an den Koerper binden, haengen oder nur irgendwie anbringen kann. Es sind auch alle Preisklassen vorhanden. Die billigste baut ihren primitıven Standt direkt vor dem exklusiven Pelzladen auf. Das ist eines der Kontrastbilder von İstanbul!

Das mit der Kleidung ist eines von vielen Kontrastbıldern die İstanbul zu bieten hat. Hier findet man jeden erdenglichen Kontrast, einfach nur wahnsinn!

Morgen geht es wieder nach Hause. İch bin froh hier gewesen zu sein. İch kann jetzt schon sagen, dass ich eine tolle Stadt mit vielen freundlichen Leuten sah. Jetzt will ich noch nichts zu dem Thema sagen wie es ist, wenn man allein die Welt erorbern will. Das kommt aber auf jeden Fall noch!

24.2.09 17:38





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